19minutes … wer zum Teufel?!

Bandinfo

4 junge Menschen die Musik machen. Laute Gitarren, krachender Bass und schmetterndes Schlagzeug - 19minutes ist 'ne Punkband! Sie sind laut, hemmungslos und rocken sich den Arsch ab, egal ob vor 5, oder 5.000 Leuten. Mit schweißtreibenden Liveshows erspielen sich die vier Berliner seit 2009 ein langsam, aber stetig wachsendes Publikum. Der gemeinsame Spaß steht dabei immer im Vordergrund – egal, ob auf, oder hinter der Bühne. Ein 19minutes Konzert ist eine Party und jeder ist eingeladen mitzufeiern!

Und der Name? Der kommt vielleicht daher, da
PHILIPP nach 19 Minuten singen keine Töne mehr trifft,
ALEX auch nach 19 Minuten nicht merkt, dass der Gitarrenamp scheiße klingt,
KEVO nach 19 Minuten in der Band schon zwei Felle zerfetzt hat und
NOÉMIE nach 19 Minuten schon alle Basslines konnte.

Bandbiographie

2009

Berlin. Frühjahr. Ein Bandgesuch. 4 junge Menschen, die sich auf ein Bier treffen. 
Zusammen rockten. Passt. Gefunden.
Dammit.
Nur der Bass wollte dann doch noch nicht so ganz.
Dafür gab's einen Proberaum in Pankow und eine gemeinsame Vorstellung über die Musikrichtung: Punk/Rock!

19minutes haben ihre erste Probe und schmettern die Punkrock-Klassiker ihrer Jungendidole. Die Gitarren sind viel zu übersteuert, der Gesang klingt schief und das Schlagzeug ist zu laut - geil, alle sind begeistert und überzeugt, dass der musikalischen Weltherrschaft nun nichts mehr im Wege steht.

So sieht sich die Band schon bei der zweiten Probe plötzlich ohne Bassisten da stehen. Eine Odyssee beginnt. Über ein Jahr lang zocken die drei Nachwuchspunks mit den verschiedensten Gestalten am Bass, aber keiner scheint es länger als 19 Minuten auszuhalten.

2010

Viele Proben in trauter Dreisamkeit, einige Flaschen Bier und noch mehr Bassist-Gesucht-Anzeigen später, bringt Martin endlich die Erlösung in Form eines Viersaiters und einer gesunden Ich-bringe-Bier-mit-Mentalität in den Proberaum. Die Band scheint endlich komplett, erste Songs sind schon längst geschrieben und einer fetten Konzertsaison steht nichts mehr im Weg.

2011

2011 wird durchgestartet und das frisch gefundene Punkquartett klettert auf jede Bühne die es finden kann um gehörig eins auf die Ohren zu geben. Dabei führt der Weg sogar einmal nach Kratzeburg im fernen Mecklenburg, um das Jugendmediencamp zu eröffnen. Eine grandiose Gelegeheit, denn aufgrund der exponierten Lage, irgendwo in der Pampa, kann das Publikum nicht fliehen und muss sich das bisher längste 19minutes Konzert in Gänze anhören. Anschließend folgt man noch der Einladung in den Butcherroom und rockt im Internet Livestream. Es stellt sich heraus, dass Freibier sich besonders gut auf die Anzahl der Zuhörer auswirkt.

2012

Nach einem mehr als fetten Jahr beginnt 2012 leider mit dem Abschied Renés aus der Band, da der Vollblutpunk leider Berlin verlässt. Der Abschied wird mit einem krachenden Konzert gefeiert, bei dem auch Toby, der es sich inzwischen auf dem Trommelhocker bequem gemacht hat, zum ersten mal mit auf die Bühne geht. Recht schnell wird klar, dass das Kapitel 19minutes noch lange nicht am Ende ist. Mit Toby im Boot wird die Arbeit wieder aufgenommen um auch 2012 noch mit einem krachenden und absolut chaotischen Konzert zu beenden.

2013

Nachdem im Frühjahr neue Songs geschrieben wurden, wird im Steinhaus endlich die erste Konzertsaison mit Toby eingeläutet. Das für die Band bisher ereignisreichste Jahr beginnt. Es folgt ein lautes Konzert im Dazzle Danzclub, mit den Jungs von One Time Story aus Schweden als Support und eine Woche später eine Konzertreise nach Prag, zusammen mit drei anderen berliner Bands.

Bei dieser Gelegenheit kann die kleine Chaostruppe aus Berlin beweisen, dass sie nicht nur auf der Bühne Bier trinken kann und Toby und Philipp finden heraus, dass Prager Nachtclubs zwar gemütlich sind, man dort jedoch auf keinen Fall Absinth bestellen sollte. Weil Martin nicht mitfahren kann, wird er durch Noémie am Bass würdig vertreten.
Vor dem Ende des Sommers wird endlich auch ein eigener Proberaum in Berlin gefunden und stolz mit 'nem Haufen Krempel von eBay befüllt. Schließlich macht der SPH-Bandcontest noch mit seinem ungewöhnlich sympathischen Konzept auf sich aufmerksam und man nimmt an der Vorrunde in Berlin teil. Etwas unerwartet wird 19minutes auch noch Publikumssieger und kann mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung in die nächste Runde einziehen.

Leider verlässt Toby nach dem Konzert die Band um Indien unsicher zu machen und so muss die nächste Runde leider abgesagt werden. Dafür wird Kevo als neuer Drummer auf den Trommelhocker gesetzt und kann bei einem krachendem Konzert im Wek9 dem Publikum beweisen, dass Punk und Doublebass zusammen passt wie Arsch auf Eimer.

2014

Entgegen aller Tradition geht es in diesem Jahr direkt von der Silvesterparty in den Proberaum. Ende Januar steht diesmal schon das erste Konzert an und dafür will ja geprobt werden. Zusammen mit den Green Rats wird im Maxim die Konzertsaison 2014 früher als sonst eingeläutet. Bei der Gelegenheit stellt sich auch raus, dass die sonst so bewährte Amp-auf-Sackkarre-durch-Berlin Methode deutlich besser funktioniert, wenn draußen nicht Temparaturen unter Null herrschen. Von ein paar blauen Fingern lässt sich jedoch keiner klein kriegen und die erste Party des neuen Jahres kracht heftig.

Es folgt ein Jahr mit vielen Höhepunkten. In Hamburg dürfen die 4 berliner Jungs unter Beweis stellen, dass sie auch ein eher winziges Publikum zum kochen bringen können. Im Sommer stellt sich heraus, dass man mit den Worten "Rock fürn Arsch" in Charlottenburg noch für einen kleinen Skandal sorgen kann. Außerdem darf die berliner Punk Kapelle die Jungs von den Creampies auf ihrer ersten Tour bei zwei Konzerten in Berlin begleiten und sich mit dem Auftauchen der Polizei dort endlich den Namen "Punk" verdienen (yay). Im September folgt dann der Auftritt beim Carocktikum in Neustrelitz. OpenAir, super Publikum, nette Kontakte und Freibier, der ultimative Motivationsschub :-)

Nebenbei wird der Proberaum zum Amateur Studio umgebaut und mit den ersten eigenen Aufnahmen begonnen. Leider finden diese vorerst ein jähes Ende, als Kevos neue Felle erneut die Polizei auf den Plan rufen und vorerst in einen kleineren Raum umgezogen werden muss.

2015

Das neue Jahr ist wieder einmal geprägt von ungeplanten Veränderungen. Im Frühjahr gibt Martin bekannt, dass er die Band nach dem ersten Konzert des Jahres leider verlassen wird. Das Studium ist beendet und nach der Geburt seiner Tochter rückt die Familie mehr in den Vordergrund. So schwer es ist einen Freund ziehen zu lassen, so gut können doch alle die Entscheidung nachvollziehen und wünschen ihm alles Gute in dem neuen Lebensabschnitt und seiner neuen Heimat Kiel. Für das nächste Konzert hilft Noémie am Bass aus. Noémie ist nicht nur eine gute Freundin der Band, sondern auch 19minutes Fan der ersten Stunde. Nachdem Sie bereits bei dem Konzert in Prag ausgeholfen hat, dauert die Überlegung nicht lange. Umso mehr freut sich die Band, als Noémie ohne großes Zögern zusagt den Platz am Viersaiter auf Dauer zu übernehmen und als festes Mitglied einzusteigen. So bleibt am Ende doch irgendwie alles in der Familie :-)

Trotzdem Noémie alle Songs in Rekordgeschwindigkeit lernt, werden insgesamt nur drei Konzerte in diesem Jahr gespielt. Stattdessen wird intensiv darüber nachgedacht endlich doch mal eine Platte aufzunehmen und nachdem mit den Leuten von We Are Awake die perfekten Partner für die Produktion gefunden werden, fangen Ende des Jahres die Aufnahmen zur Debüt-EP "about time" an.

2016

2016 startet als ereignisreiches Jahr. Im März wird als Support auf der Back and Fill Tour der Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36 in Hamburg gerockt. 19minutes zerlegt damit den bisher größten Club in der Bandgeschichte. Hamburg ist sowieso immer eine Reise wert und wenn man dann auch noch in dem Laden spielen darf in dem die Beatles einst auf der Bühne standen, darf natürlich nicht lange gefackelt werden. Backstage gibt es zwar nur Beck's zu trinken, dafür aber auch eine eigene Dusche! Die wird zwar nicht benutzt, aber man fühlt sich trotzdem schon mal ein gutes Stückchen näher an den "ganz Großen".

Im Mai wird dann endlich die lang ersehnte EP "about time" veröffentlicht. Das ganze wird gebührend gefeiert mit einer Record-Release-Party im Privatclub (der übrigens auch eine Dusche im Backstage hat – läuft doch langsam!). Das Konzert übertrifft alle Erwartungen der Band. Der Club ist voll und es wird ausgelassen gefeiert. Auch die ersten CDs finden ihre neuen Besitzer und es stellt sich heraus, dass doch viel mehr Leute Lust haben den Klängen der "Zirkusmusik in Moll" zu lauschen als man bisher dachte. Verrückt!

2017

Nach einem turbulenten Jahr 2016 und dem Release von "about time", startet 2017 etwas gemächlicher. Das ein oder andere persönliche Thema tritt plötzlich in den Vordergrund, weshalb das Planen von Konzerten erst einmal in den Hintergrund treten muss. Trotzdem wird fleißig weiter geprobt, jede Menge neue Songs geschrieben, am Sound gefeilt und das eine oder andere Bierchen im kleinen Kreise getrunken. Gegen Ende des Jahres stehen aber doch wieder alle vier Gestalten gemeinsam im Proberaum und beschließen bei einem kühlen Sternburg Export, dass das Kapitel 19minutes eigentlich gerade erst angefangen hat. Es wird tief durchgeatmet und noch schnell ein Konzert zum Jahresende organisiert, bei dem sich zeigt, dass die Band auch nach fast einem Jahr Bühnenabstinenz noch immer ein Publikum hat, das einfach mal derbe Arsch tritt! Die einzig sinnvolle Neujarsresolution kann da natürlich nur sein 2018 wieder richtig auf den Putz zu hauen.